Angebote zu "Europäischen" (13 Treffer)

Kategorien

Shops

Die Bürgschaft in der europäischen Rechtstradition
77,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Das deutsche Bürgschaftsrecht blickt auf eine über hundert Jahre währende Kasuistik zurück. Ausgehend von den BGB-Kommissionsarbeiten analysiert der Autor unter Berücksichtigung der Auffassungen der Literatur detailliert die Judikatur des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs. Der Schwerpunkt wird dabei auf die zentralen Aspekte des Bürgschaftsvertrages, den (vor-)vertraglichen Gläubigerpflichten sowie der finanziellen Überforderung des Bürgen gelegt. Der Autor arbeitet die prägende Rolle des Reichsgerichts heraus und zeigt den Übergang von einer formalen zu einer materialen Vertragsethik auf. Ferner vergleicht er das deutsche Bürgschaftsrecht mit dem des DCFR, bei dem es sich um ein aus rechtsvergleichenden Arbeiten hervorgegangenes europäisches Regelwerk handelt. Neben einer gemeinsamen Rechtstradition stellt der Autor fest, dass es die 765 ff. BGB der Rechtsprechung ermöglicht haben, Standards zu entwickeln, die von einem zeitgenössischen Regelwerk, das mitunter anderen dogmatischen Prämissen folgt, kaum übertroffen wird.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Die Bürgschaft auf erstes Anfordern im deutsche...
64,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Kaum ein Rechtsinstitut hat die Gerichte in den letzten Jahren so intensiv beschäftigt wie die Bürgschaft auf erstes Anfordern. Sie befriedigt ein elementares Bedürfnis des unternehmerischen Rechtsverkehrs, da sie dem Gläubiger ermöglicht, im Sicherungsfall rasch und zuverlässig liquide Mittel zu erhalten. Diese privatautonom begründete Liquiditätsfunktion eröffnet aber zugleich ein erhebliches Missbrauchspotential. Liquiditätsfunktion und Missbrauchsrisiko stehen dabei in einem komplexen Spannungsfeld. Stefan Arnold untersucht, mit welchen Mechanismen und Ergebnissen deutsches und englisches Recht dieses Spannungsfeld bewältigen. Er legt nicht nur die dogmatischen Grundlagen der Bürgschaft auf erstes Anfordern dar, sondern analysiert, vergleicht und bewertet die in beiden Rechtsordnungen gefundenen Lösungsansätze. Im Brennpunkt stehen dabei grundlegende Fragen des Privatrechts: nach Gründen und Grenzen der Privatautonomie, Methoden der Vertragsauslegung und dem Bedürfnis nach Rechtssicherheit. Zugleich werden Perspektiven für die Entwicklung eines europäischen Kreditsicherungsrechts aufgezeigt. Der Konflikt aus Liquiditätsfunktion und Missbrauchsrisiko tritt am deutlichsten bei den Grenzen der Zahlungspflicht des Bürgen zu Tage. Der Autor analysiert diese Kernfrage unter Einbeziehung ihrer verschiedenen prozessualen Einbettungen und öffnet damit den Blick für Lösungen, die das Spannungsfeld aus Liquiditätsfunktion und Missbrauchsrisiko nicht nur theoretisch überzeugend, sondern auch praktisch handhabbar bewältigen können. Das Buch wurde mit dem Wissenschaftspreis der BayernLB ausgezeichnet.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Eine kritische Betrachtung des Dreikaiserabkomm...
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,0, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge der drei Reichseinigungskriege gelang es Otto von Bismarck unter Nutzung des durch Reformen verbesserten preußischen Militärs ein geeintes Deutsches Reich zu begründen. Um jedoch den Fortbestand des jungen deutschen Reiches zu sichern, musste der deutsche Reichskanzler dafür sorgen, dass dieses oft auch als Halbhegemonie bezeichnete Reich in das außenpolitische Geflecht Europas integriert werde. In diesem Zusammenhang kam es durch die bismarcksche Außenpolitik 1873 zum Dreikaiserabkommen, dem ersten außenpolitischen Bündnis des Reichskanzlers. Auf eben diesem Abkommen zwischen den drei monarchischen Staaten Österreich-Ungarn, Russland und Deutschland soll der Fokus dieser Hausarbeit liegen. Allerdings wird dieses Bündnis in der Geschichtswissenschaft und auch von den Zeitgenossen durchaus ungleich beurteilt. So spricht Bismarck gegenüber von Bülow davon, dass 'das Drei-Kaiser-Bündnis [...] bisher die Bürgschaft des Friedens [ist]; wird es gelockert, [...] drängt die Unverträglichkeit der österreichisch-englisch-russischen Interessen im Orient auf den Krieg hin.' Holborn hingegen deutet darauf hin, dass das Dreikaiserabkommen von einigen Russen sogar als Fiktion wahrgenommen wurde. Diesbezüglich ließen sie verlauten, dass 'der Spott der Franzosen, das Dreikaiserabkommen sei nur eine Maske, hinter der die Mächte die sie trennenden Gegensätze versteckten, [...]nicht ganz unbegründet [war].' Auf weitere Urteile werde ich zu späterem Zeitpunkt nochmals zu sprechen kommen. Fakt ist jedoch, dass das Dreikaiserabkommen keiner kontinuierlichen Fortdauer unterlag, da es letztlich auf dem Berliner Kongress ad acta gelegt wurde. Demnach muss es gewisse Spannungsfelder gegeben haben, die ein Bestehen des Abkommens nicht zuließen. In dieser Hausarbeit sollen die Belastungsfaktoren des monarchischen Bündnisses dargestellt werden und letztlich soll der Frage nachgegangen werden, ob es sich nicht vielmehr lediglich um eine trügerische Sicherheit statt um einen Pfeiler des europäischen Friedens gehandelt hat. An dieser Stelle möchte ich die These aufstellen, dass ein Fortbestehen des Dreikaiserabkommens durch das konkrete militärische Eingreifen der Russen in die durch den Freiheitsdrang der christlichen Balkanvölker ausgelösten Aufstände gegen die Türken nicht möglich war. Doch bevor ich auf den Bruch des Abkommens zusprechen komme, werde ich den konkreten Weg zum Bündnis skizzieren und anschließend auf zwei wesentliche Belastungsfaktoren eingehen...

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot